01. Feb. 2026

Über die Veränderung von Licht und die Magie am Morgen

Bliesgau, Fotoworkshop, Frühling, Insekten, Makrofotografie Saarland, Saarland, Workshop Insektenfotografie, Workshop Makrofotografie, Workshop Pflanzenfotografie

 

Das Sanfte Licht vor Sonnenaufgang sorgt für einen schönen Kalt/Warm Kontrast

Canon EOS R5 II + Canon RF 400mm 2.8 L IS + Novoflex TrioPod M + Novoflex ClassicBall 5 II + Novoflex Q-Base II

Das erste Morgenlicht in form eines roten Lensflares sorgt für einen magischen Morgen

Canon EOS R5 II + Canon RF 400mm 2.8 L IS + Novoflex TrioPod M + Novoflex ClassicBall 5 II + Novoflex Q-Base II

 

Das Licht wird zunehmend härter doch der Dunst sorgt für ein weiches gelbes Licht

Canon EOS R5 II + Canon RF 400mm 2.8 L IS + Novoflex TrioPod M + Novoflex ClassicBall 5 II + Novoflex Q-Base II

„Fotografie ist das Malen mit Licht“ – wie oft haben wir das schon gehört? Und trotzdem stimmt es, jedes Mal aufs Neue. Für mich persönlich ist das Spiel mit dem Licht nicht nur ein Werkzeug, sondern der Kern meiner Fotografie. Seit über 25 Jahren begleitet mich das Licht auf meinen Wegen – und trotzdem gibt es immer wieder diese besonderen Momente, in denen ich einfach nur staune, was es mit einem Motiv machen kann.
Wer mich kennt, weiß, dass ich oft den ganzen Morgen oder den ganzen Abend genau ein Motiv fotografiere um die bestmögliche oder perfekteste Variante des Motivs. Genau so war es auch an diesem Morgen.
Nach einer regenreichen Woche war endlich wieder stabiles Sommerwetter angekündigt: windstill, klar, perfekte Bedingungen – fast zu perfekt. Denn in solchen Situationen wird das Licht schnell hart, und oft ist nach 30–60 Minuten fotografisch schon wieder Schluss.
Aber dieser Morgen war anders. Und genau darum geht’s in diesem Blogeintrag.
Die Sonne kam nicht knallig und golden über den Horizont, sondern schob sich ganz sanft durch dichten Dunst. Statt eines spektakulären Sonnenaufgangs war sie erst ein schwacher, roter Ball, der kaum Schatten warf – und selbst als sie höher stieg, blieb sie diffus, beinahe scheu.
Vor mir: zwei Schachbrettfalter auf einer Mückenhändelwurz. Ein Motiv, das ich so oder so ähnlich jedes Jahr fotografieren kann – und doch war es durch das Licht komplett anders. Ich hatte mein Stativ aufgebaut, alles vorbereitet, und fotografierte innerhalb von eineinhalb Stunden drei Versionen dieses Motivs. Die erste entstand noch vor Sonnenaufgang, die beiden anderen während das Licht sich Stück für Stück veränderte.
Und obwohl es das gleiche Motiv ist – gleiche Pflanze, gleiche Falter –, wirken die Bilder komplett unterschiedlich. Der Zauber liegt in der Veränderung des Lichts.
Natürlich habe ich den Standpunkt jeweils leicht angepasst – ganz bewusst, um das Beste aus dem jeweiligen Moment herauszuholen. Aber genau das ist der Punkt: Es sind diese kleinen Entscheidungen, die am Ende ein Bild besonders machen.
Fällt es dir schwer den besten Standort zu finden, die Perspektive so zu wählen, dass das Licht optimal eingesetzt wird und dein Motiv mit deinem eigenen fotografischen Stil in Szene zu setzen? Genau das lernst du bei meinen Workshops, schau gerne vorbei, ich freue mich darauf dich bei meinen Workshops kennen zu lernen und auf deiner fotografischen Reise zu unterstützen.

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