29. Apr. 2026
Camargue, Farben und Formen, Foto Wettbewerb, Naturfotowettbewerb, Publikationen, Valle Verzasca, Vögel, Wettbewerb, Wildlife, Workshop Wildlife
In diesem Jahr darf ich mich ganz besonders freuen, denn mein Herz schlägt höher, wenn ich auf die Kategorie Vögel blicke: Mein Bild wurde mit dem ersten Platz ausgezeichnet beim GDT Naturfotograf des Jahres 2026. Ob ich mich nun mit einem Augenzwinkern frei nach Robert Marc Lehmann als „bester Vogelfotograf Deutschlands“ bezeichnen darf? Ein bisschen Ironie gehört in unserem wunderbaren Metier wohl dazu, doch am Ende ist es vor allem die tiefe Dankbarkeit und große Freude, dass meine Sicht auf diese einfache Art, eine Lachmöve, so viel Anklang gefunden hat.
Aber Naturfotografie ist für mich so viel mehr als nur die scharfe Dokumentation. Es ist das Spiel mit dem Licht, das Verschwimmen der Realität zu einem Traum aus Farben. Dass ich in der Kategorie „Atelier Natur“ den sechsten Platz belegen konnte, freut mich daher fast ebenso sehr. Es ist ein „Wischi-Waschi“-Bild, ein ICM (Intentional Camera Movement) aufgenommen beim letzten Workshop im Valle Verzasca. Dort, wo das smaragdgrüne Wasser über die Jahrmillionen alten Steine tanzt, habe ich versucht, diese Dynamik in eine abstrakte Malerei zu verwandeln. Es ist ein Bild, das nicht erklärt, sondern fühlt – eine Einladung, sich in den Farben und Formen zu verlieren. Ich gratuliere von ganzem Herzen allen anderen Fotografen zu ihren fantastischen Werken; es ist eine Ehre, Teil dieser inspirierenden Galerie zu sein.
In meiner aktuellen Podcastepisode erfahrt ihr alles zu Entstehung der beiden Naturfotos:
Wenn ich an solche Orte wie das Valle Verzasca denke, spüre ich sofort wieder dieses Fernweh. Falls es euch ähnlich geht und ihr auf der Suche nach neuen Fotoideen in Europa seid, habe ich ein wenig Herzblut in die aktuelle Ausgabe der c’t Fotografie (Foto Touren Europa II) fließen lassen. Dort nehme ich euch mit in den Hallerbos, diesen beinahe magischen „blauen Wald“, wenn die Hasenglöckchen den Boden in ein unwirkliches violettes Licht tauchen. Oder wir reisen gemeinsam an die Hoëgne in den Ardennen, wo das Wasser der Eau Rouge so wild und ursprünglich durch die Landschaft bricht.
Diese Erlebnisse, das Spüren der Natur und das gemeinsame Entdecken von Licht und Schatten sind es, die mich antreiben. Vielleicht habt ihr ja Lust, dieses Abenteuer einmal nicht nur durch meine Texte und Bilder zu erleben, sondern selbst Teil dieser Reise zu werden. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir gemeinsam an der Kamera stehen, uns über Technik austauschen und vor allem den Moment draußen genießen – schaut doch mal bei meinen kommenden Workshops vorbei, ich freue mich auf euch!
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