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Novoflex Triopod

6. Juni 2019

Fototechnik, Stativtest

 

Wer ein Novoflexstativ hat, freut sich beim Fotografieren am Meisten darüber.

Nachdem ich 2017 mit dem Erscheinen des Novoflex Tripod Pro75, Gitzo komplett den Rücken gekehrt habe, habe ich mich entschieden, dass auch mein 2er Gitzo durch ein Novoflex Triopod ersetzt werden soll. Also habe ich mich dazu durchgerungen ein Novoflex Triopod auszuprobieren.

Ich setze auf dem Triopod sowohl den Novoflex ClassicBall 5 II als auch den Novoflex ClassicBall 3 II ein. Da es mir bei dem kleineren Stativ vor allem um Gewichtsersparnis geht, habe ich vorwiegen den ClassicBall 3 II eingesetzt.

 

Novoflex TRIOC2840
 
 

Modulares Stativ:

Das Triopod ist ein komplett modulares Stativsystem, das immer aus einer Stativbasis, Stativbeinen und einem Stativkopf besteht. Ich habe die normale Stativbasis. Gleichzeitig gibt es noch eine Stativbasis mit Nivelierkalotte (TrioBalance). Die Stativbasis bietet einige, praktische Befestigungsmöglichkeiten für weiteres Zubehör.

Ich habe mich für das Triopod mit Carbonbeinen entschieden. Auf den Bildern ist das Novoflex TRIOC2830 mit 3-segmentigen Beinen zu sehen. Damit wiegt das Novoflex Triopod 1450 Gramm und hat eine maximale Höhe von 153cm (zzgl. Stativkopf). Das Packmaß liegt damit bei 65,4cm (zzgl. Stativkopf). Aus diesem Grund habe ich mir inzwischen auch noch die 4-segmentigen Beine geholt C2840. Damit reduziert sich die maximale Höhe auf 148cm, das Packmaß reduziert sich jedoch auf 54cm. Hier fehlt mir noch die endgültige Erfahrung mit den Beinen.

Das Set Novoflex TRIOC2830 schlägt mit 499€ zu Buche und das Set TRIOC2840 mit 529€. (Natürlich könnt Ihr nach wie vor von einen Gutscheincode über 10% Rabatt bei Novoflex im Shop profitieren. Diesen individuellen Code könnt Ihr gerne per E-Mail bei mir anfordern (radomir ät naturfotocamp punkt de). Aus meiner Sicht ist das Stativ zu diesen Konditionen absolut preiswert.

 

Die Basis des Novoflex Triopod
 
 
Kompaktes Reisestativ:

Auf der Suche nach einem kompakten Reisestativ bin ich beim Novoflex Triopod hängen geblieben. Für mich habe ich die Anforderungen wie folgt formuliert, es soll ordentlich mit Brennweiten von 11 bis 400mm arbeiten und gerade auch mit Objektiven wie dem Canon 2,8 70-200mm L IS III und Canon 4,5-5,6 100-400mm L IS II sauber arbeiten. Gleichzeitig will ich aber notfalls auch das Canon 2,8 400mm L IS III einsetzen können.

 

Landschaftsfotografie in der Dämmerung.
 
 
Praxiseinsatz mit Kopf:

In der Praxis habe ich sowohl mit dem Novoflex ClassicBall 3 II und 5 II eingesetzt. Gerade für Landschaftsaufnahmen reicht der ClassicBall 3 II vollkommen aus. Wenn ich regelmäßig auf das Supertele gesetzt habe, habe ich mich dabei erwischt immer wieder den ClassicBall 5 II anzubringen.

Das Triopod macht beim Auspacken sofort einen hochwertigen Eindruck. An sich ist alles selbst erklärend. Ordentliche Stativbeine, die man leicht reinigen kann und ein komplett modulares Stativ. Was soll ich sagen der erste Eindruck ist Novoflextypisch sehr gut, mit vielen kleinen schönen Lösungen.

Besonders elegant ist die Lösung zum Abspreizen der Beine, einfach aufs kleine blaue Knöpfchen Drücken und abspreizen. Das macht in der Praxis richtig Laune und funktioniert super.

 

Einfach ein schönes und funktionales Design mit dem blauen Knöpchen.
 
 
Toll ist auch, dass man die Stativbeine wechseln kann. Sprich die Makrobeine Novoflex C2820 die ich so gerne am Novoflex Triopod Pro75 einsetze passen auch wunderbar ans kleine Triopod.

Ich muss sagen im Praxiseinsatz ist es für Landschaft und Details ein top Stativ das auch regelmäßig ein Supertele tragen kann. Wer permanent ein Supertele einsetzen will, sollte auf das TrioPod Pro75 setzen, da dieses stabiler ist und eine größere Auflagefläche für den Stativkopf bietet. Total geil empfinde ich ebenfalls die Lösung zum Anschrauben des Kopfes. Hier kann ich einfach den Kopf mit einem Imbusschlüssel von unten festziehen und lösen. Das ist besonders praktisch, wenn der Stativkopf lange angebracht war. Hier hatte ich früher regelmäßig Probleme meinen Stativkopf zu lösen.

Was mich am Triopod ein wenig stört, ist die Tatsache, dass alle Stativbeine zusammengepackt Paralel und Plan zueinander sind. Da ich mein Stativ fast immer in der Hand trage, stört es mich ein wenig, dass ich immer ein Stativbein abspreizen muss um das Stativ in einer Hand tragen zu können. Für das Packmaß im Koffer ist das natürlich super, da es wirklich mega kompakt ist.

 

Das abgespreizte Stativbein beim Transport.
 
 
Fazit:

Was soll ich sagen, das Novoflex Triopod ist ein sehr nah an der Praxis angelehntes Stativ das mit seinem Gewicht von 1450 Gramm wirklich stabil ist. Ich arbeite sehr gerne damit. Es ist für mich irgendwo zwischen der 2er und 3er Serie von Gitzo einzuordnen. Wer selten oder nie auf ein großes Supertele setzt, ist mit dem Novoflex Triopod bestens bedient. Wer regelmäßig auf schwere Superteleobjektive setzt, wird langfristig am Novoflex Triopod Pro75 mehr Freude haben.

Und ja, es gibt wieder 10% Gutscheine für Novoflex! Wer gerne von einem 10% Gutscheincode für Novoflex profitieren möchte, der kann mir gerne eine E-Mail schreiben und erhält einen individuellen Gutscheincode (radomir ät naturfotocamp punkt de).

 

 

Bodennahes Arbeiten, auch mit dem Supertele ist kein Problem. Hier seht ihr das Canon EF 2,8 400mm L IS III auf dem Novoflex Classicball 5 II.
 

 

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