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Fangodelta

25. Juni 2013

Farben und Formen, Frankreich, Frühling, Kosika, Küste, Landschaftsfotografie, Meer

In vielen Reiseführern kann man es lesen, die Küstenabschnitte um das Fangodelta und um die Scandola sollen die schönsten Korsikas sein und diese wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Was die Vegetation angeht, ist diese Region nicht sonderlich spannend, aber die Vogelarten sind schön anzusehen: Stelzenläufer, Flussregenpfeifer und Schwarzkehlchen kann man ausgiebig beobachten. Mit Sicherheit noch einige Arten mehr, wenn man wollte. Allerdings interessierte ich mich eher für die Landschaft und die Details. Ich besuchte das Fangodelta zweimal, einmal bei Vollmond und einmal kurz nach Neumond. Ich war absolut verblüfft. Das Delta sah bei beiden Besuchen komplett anders aus. Der Flusslauf hatte sich um mehrere Meter verschoben und das binnen zwei Wochen. Felsformationen, die vorher im Wasser waren, waren nun fester Bestandteil des Steinstrandes und umgekehrt. Der Baum auf dem ich meine Wäsche getrocknet hatte, stand auf einmal im Flussbett und viele Überraschungen mehr. In der Vollmondnacht fotografierte ich bei einem Sturm von einer kleinen Insel, zwischen Süß- und Salzwasser und schon wieder musste ich den schnellen Wandel bemerken. Am nächsten Morgen war die Insel verschwunden. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich solch schnelle Veränderungen der Landschaft gesehen. Neben der wunderbaren Landschaft, sind jedoch auch die Steinstrukturen sehr interessant. Das sehr klare Wasser des Fango, kombiniert mit den bunten Steinen in verschiedenen Formen, bietet sich geradezu als Strukturparadies an. Aber auch zum Baden ist der Fango und die Küste hier sehr gut geeignet.


Fangodelta im Abendlicht


Fangodelta zur blauen Stunde


Fangodelta bei Nacht


Fangodelta bei Nacht, während eines Sturms


Es gibt viele Stein und Wasserstrukturen zu entdecken


Ein großes Farbspektrum wird durch die Steine des Fangos abgedeckt


Wasserläuferpaarung auf dem Fango

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