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Schlechte Location was nun?

12. März 2016

Bach, Herbst, Landschaftsfotografie, Wasserfall

 


Eines der ersten Bilder die ich an dieser Location aufgenommen habe vor 6 Jahren, der ggü. liegende Hang wird angeleuchtet und die Herbstfarben spiegeln sich auf der Wasserfläche.

Dies ist der erste Teil eines zweigeteilten Blogeintrags, der sich mit mäßigen Locations beschäftigen soll. Deshalb habe ich mich mit einer einfachen Pflanzenart vor meiner Haustür beschäftigt (Teil 2) und mit einer Landschaftslocation in meiner Nähe, an der ich schon vor Jahren das erste Mal fotografiert habe. An dieser Location war ich bereits die ersten Male fotografieren, bevor ich überhaupt einen Führerschein hatte. Jahre später war ich erneut mit einem Freund zum Fotografieren dort und wir waren eigentlich verzweifelt, kein sinnvolles Herbstbild wollte gelingen, erst durch einige Spielerei mit dem Licht konnte das oben gezeigte Foto entstehen.
Wer kennt es nicht, zu Hause sind die Locations immer schlecht und die Locations bei den anderen sind ja immer viel schöner und überhaupt ist das Gras bei den anderen viel grüner. Zu Hause gehen wir oftmals nicht raus, sondern bleiben lieber auf dem Sofa liegen, wenn das Wetter nicht ganz so gut ist. Doch gerade Regen, Nebel und Sturm können mindestens genau so gute Bedingungen bieten wie Sonne. Im Urlaub fotografieren wir bei allen Bedingungen, weshalb wir oft bessere Bilder nach Hause mitbringen.
Ich war in diesem Herbst erneut an der oben erwähnten Location, mit Regen und Nebel und wollte schauen was man machen kann. Die Location ist touristisch sehr beliebt, sprich eine große Touristenbrücke geht über den Fluss und überall gibt es vom Menschen geschaffene Elemente die ich nicht auf meinen Bildern zeigen wollte. Gleichzeitig sind die Stromschnellen nur ca. 200m lang, sodass man eigentlich nur eine sehr begrenzte Auswahl an Motiven hat. Ich habe es trotzdem versucht, der Regen hat dafür gesorgt, dass alles nass war und die Farben wunderbar frisch wirkten. Gleichzeitig brachte der Nebel eine gewisse mystische Note in die Bilder, was insgesamt für wunderbare Herbstimpressionen sorgte.
Letztendlich finde ich, dass sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen können und das man gerade aus einfachen Motiven vor seiner Haustür gute Bilder machen kann, man muss nur wissen wann.

 


Making of, bereits auf dem Kameradisplay sieht man die tollen Farben, wenn die Bedingungen optimal sind.

 


Eine dunkle Version reduziert das Motiv auf die Herbstfarben und die Wasserstrukturen.

 


Der Regen sorg für nasses Laub und feuchtes Moos …

 


… in Kombination mit einem Polfilter, werden die Farben unglaublich schön. Bei diesen Bildern habe ich den Nisi ND8 & CPL verwendet. Mehr zu dem Filter findet ihr hier. Auch auf diesen bekommt ihr mit der Anleitung 10% Rabatt.

 


Eigentlich sollte auf diesem Bild eine unansehnliche Brücke im Hintergrund zu sehen sein, aber durch einen gut gewählten Kamerastandpunkt und einen geschickt gewählten Bildausschnitt, ist diese gerade so nicht im Bild.

 


Ein Bild aufgenommen von der Brücke. So lange keine Touristen über die Brücke laufen, kann man auch längere Verschlusszeiten realisieren.

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